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Nicht nur der wunderschöne Regenwald im Amazonasgebiet wird von den Menschen langsam zerstört, auch der Fluss selber wird schon lange vergiftet: Goldgräber haben in den vergangenen 10 Jahren mehr als 2000 t Quecksilber in den Amazonas geleitet. Quecksilber hat durch seine hohe Dichte die Eigenschaft, nur Gold in sich aufzunehmen (Amalgamation); Schmutz und Schlamm bleiben außerhalb der Quecksilberkugel.
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Diese Eigenschaft machen sich die Goldgräber zu nutze und vergiften so allein den Rio Tapajós jährlich mit 800 t Quecksilber. Doch die Goldgräber beachten dabei nicht, dass Quecksilberdämpfe, die beim Trennen von Gold und Quecksilber entstehen, äußerst giftig für Mensch und Tiere sind. Folgen einer Quecksilbervergiftung sind oft schwere Erbschäden wie Missbildungen, doch häufig endet eine Vergiftung mit dem Tod.
| | Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Amazonas
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