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Die Mündung des Amazonas wurde 1499 oder 1500 zum ersten Mal von Europäern entdeckt. Der Italiener Amerigo Vespucci und der Seefahrer Vicente Yanez Pinzon kamen fast gleichzeitig mit ihren Schiffen an. Meist wird Vespucci als Entdecker angegeben.
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Francisco de Orellana befuhr den Fluss von 1541 bis 1542 als erster Europäer von der Quelle des Amazonas-Nebenflusses Napo in Ekuador bis zur Atlantikmündung. Er beteiligte sich an der Expedition von Gonzalo Pizarro. Eine Zeit lang wurde der Amazonas deswegen Rio Orellana genannt. Er war eigentlich auf der Suche nach dem legendären Goldland Eldorado.
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Am 12. Februar 1542 entdeckten Francisco de Orellana und Gonzalo Pizarro die Quelle des Maranón, des kürzeren Quellflusses. Von Oktober 1637 bis August 1638 befuhr Pedro Teixeira den Amazonas flussaufwärts bis zur Quelle des Napo. Erst 1971 wurde die Quelle des Ucayali vom Amerikaner Loven McIntrye entdeckt und 2001 die Quelle des Apurímac als Ursprung des Amazonas von der National Geographic Society bestätigt, so dass die bis dahin geltenden Längenangaben für den Amazonas entsprechend korrigiert werden mussten.
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Samuel Fritz, ein deutscher Jesuitenmissionar, kartographierte den Amazonas 1707 als erster.
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Viele Südamerikaforscher erforschten den Amazonas, darunter die Deutschen Alexander von Humboldt - er erklärte die Gabelung von Orinoko und Amazonas (Bifurkation) -, Freiherr von Langsdorff und Eduard Friedrich Poeppig. Unter anderem hat auch der deutsche Forscher und Naturwissenschaftler Carl Friedrich Philipp von Martius weite Teile des Amazonas befahren und einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der wohl unendlichen Tier- und Pflanzenwelt des Amazonasgebietes geleistet.
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| Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Amazonas
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