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Die Wirtschaftsleistung des Landes ist gering und Ecuador gehört zu den ärmeren Ländern Lateinamerikas. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt 2.700 US-Dollar (2005). Mehr als 60 Prozent der Landbevölkerung leben unter dem Existenzminimum, Kinderarbeit in der Landwirtschaft ist weit verbreitet. Bis zu einem Viertel der Bevölkerung lebt bereits als Arbeitsmigranten im Ausland, vor allem in den USA (Miami) und Spanien (v.a. Madrid). Ecuador hat im Jahre 2000 seine eigene Währung, den Sucre, zu Gunsten des US-Dollar aufgegeben, prägt aber in vertraglicher Absprache mit den USA weiterhin Kleinmünzen mit der Denomination US-Cent (centavos) und eigenem Vorder- und Rückbild.
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Über die Hälfte der Wirtschaftsleistung hängt mit der Förderung und dem Export von Erdöl zusammen. Weitere wichtige Exportartikel sind traditionell Bananen, Garnelen (camarones) und Kakao sowie der berühmte Panama-Hut, der nur hier hergestellt wird.
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In den letzten Jahren hat sich auch der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt, gilt Ecuador doch als eines der Länder mit der höchsten Biodiversität der Welt. Ecuador bietet darüber hinaus eine Vielfalt an Landschaften, die ihresgleichen suchen. Genannt seien die Galápagos-Inseln, die Straße der Vulkane und der tropische Bergwald am Osthang der Anden.
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Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für:
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das Gesundheitswesen bei 11%
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das Bildungswesen bei 18%
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das Militär bei 13%
| | Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ecuador
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