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Honduras - Infrastruktur
Infrastruktur:
Verkehrswesen:
Straße:
Das Straßennetz ist rund 13.603 Kilometer lang, davon sind 20 Prozent (ungefähr 2.775 km) befestigt. Der Inter-American Highway (160 Kilometer in Honduras) verbindet das Land mit Nicaragua, Guatemala und El Salvador. Wetterfeste Straßen führen von Tegucigalpa nach San Pedro Sula, Puerto Cortés, La Ceiba und den wichtigsten Städten an der Karibikküste und am Golfo de Fonseca im Süden. Von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. Abseits der Überlandstraßen ist die Benutzung von geländegängigen Fahrzeugen ratsam. Fernbusse, die Hauptverkehrsmittel, verkehren regelmäßig zwischen den größeren Städten. Rechtzeitige Buchung wird empfohlen, Fahrpreise sind sehr günstig. Taxis haben keine Taxameter, innerhalb der Städte gelten Einheitstarife. Sie sind nicht immer in sicherem Zustand. Auf längeren Strecken sollte man den Fahrpreis im Voraus vereinbaren. Es gibt auch Sammeltaxen, sogenannte Colectivos.
Eisenbahn:
Das Eisenbahnnetz in Honduras, das hauptsächlich für den Bananentransport benötigt wird, erstreckt sich über fast 700 Kilometer entlang der Nordküste. Es gibt nur drei Bahnstrecken im Norden des Landes. Besucher können jedoch auf einem Bananenzug von San Pedro Sula reisen und in La Ceiba in einen Touristenzug umsteigen.
Flugverkehr:
Der gebirgige Charakter des Landes machte das Flugzeug zu einem wichtigen Transportmittel. Drei internationale Flughäfen und über 100 kleine Flugplätze sind in Betrieb. Die Inlandsfluggesellschaften Isleña Airlines, Aero Honduras, Atlantic Honduras und Sosa Airlines verbinden Tegucigalpa täglich mit den Provinzstädten des Landes. Die anderen größeren Flughäfen sind San Pedro Sula (SAP) und La Ceiba (LCE) und Roatan Island Airport (RTB). Isleña Airlines und Sosa Airlines bieten Flüge auf die Insel Utila vor der Karibikküste an. Es gibt über 30 Flugplätze für Geschäfts- und Charterverkehr. Auch abgelegene Regionen werden regelmäßig von Leichtflugzeugen angeflogen.
Schifffahrt:
Der Yojoasee und eine Reihe von Flüssen sind schiffbar. Die Länge der schiffbaren Wasserstraßen beträgt 465 km. Fähren verkehren zwischen den Häfen an der Karibik- und Pazifikküste. Einzelheiten von den Hafenbehörden. Von La Ceiba und Puerto Cortés gibt es mehrmals wöchentlich Verbindungen zu den Islas de la Bahía. Vereinbarungen müssen mit den Bootseigentümern getroffen werden.
Telekommunikation und Internet:
Die Landesvorwahl von Honduras ist 00504. Weitere Vorwahlen (für Städte oder Regionen) gibt es nicht. Allerdings fangen die Festnetznummern einer Gegend immer mit den gleichen Ziffern an (z.B. Tegucigalpa mit 23). Handy-Nummern beginnen mit einer 9.
Im Land gibt es ca. 322.500 Telefonanschlüsse und ca. 326.500 Mobiltelefone. Das Internet wird von ca. 168.600 Honduranern genutzt. Die nationale Telefongesellschaft heißt Empresa Hondureña de Telecomunicaciones (Hondutel). Öffentliche Telefone sind oft Kartentelefone. Internetanbieter ist NetSys. In größeren Städten gibt es Internetcafés.
Die Bemühungen um eine Privatisierung des Festnetzsektors sind bislang gescheitert, da die potenziellen Käufer vor den enormen Investitionssummen zurückschrecken, die nötig wären, um die bislang staatliche Telefongesellschaft Hondutel rentabel zu machen. Das Staatsunternehmen betreibt derzeit ca. 300.000 Festnetzanschlüsse; ca. 400.000 potentielle Kunden stehen auf der Warteliste. Die Wartezeiten bis zur Verlegung und Freischaltung eines Anschlusses betragen durchschnittlich drei Jahre, in vielen Fällen bis zu sieben Jahren. (Durch die Zahlung eines entsprechenden Betrages an den jeweiligen Hondutel-Angestellten lässt sich die Zeit jedoch auf zwei Wochen verkürzen). Kunden, die es sich leisten können, weichen auf die Dienste der beiden privaten Mobiltelefonanbieter Celtel und Megatel aus. Von öffentlichen Telefonzellen aus, die von Hondutel betrieben werden, kann man übrigens keine Handys anrufen. Für Telefonate ins Ausland, insbesondere in die USA und nach Europa, greifen viele Honduraner auf die Möglichkeit der sehr preiswerten Internet-Telefonie zurück, die fast in jedem Internet-Café angeboten wird.
Post:
Luftpost nach Europa benötigt 4-7 Tage. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Sa 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr. Die Lage der staatlichen Post Honducor ist problematisch. Sie ist aufgrund ihres schlechten Services (lange Transportzeiten, hohes Risiko des "Verschwindens") in Finanznöten, die 2002 beinahe zur Schließung geführt hätten. Wer es sich irgendwie leisten kann, schickt private Kuriere.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Honduras aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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