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Wichtigste Einkunftsquellen der panamaischen Volkswirtschaft sind der Panama-Kanal, in dessen Verwaltung, Betrieb und Instandhaltung rund 8000 Menschen arbeiten, sowie die Registrierung von Schiffen. In Panama sind weltweit die meisten Schiffe registriert, fast jedes fünfte. Der Grund dafür sind das vergleichsweise unkomplizierte Verfahren und die geringen Steuern.
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Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
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das Gesundheitswesen bei 19%
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das Bildungswesen bei 18%
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das Militär bei 4%
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Die größte Einkommensquelle Panamás hängt mit dem Betrieb des Panamákanals zusammen, der lange Zeit unter der gemeinsamen Verwaltung Panamás und der Vereinigten Staaten stand und seit dem 31. Dezember 1999 der alleinigen Verfügungsgewalt Panamás unterliegt. Für die Wirtschaft, die bereits unter den Sanktionen der Vereinigten Staaten litt, bedeutete der amerikanische Einmarsch vom Dezember 1989 einen weiteren Rückschlag. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 9 557 Millionen US-Dollar (1999; Dienstleistungen 76,3 Prozent, Industrie 16,9 Prozent, Landwirtschaft 6,8 Prozent); daraus ergibt sich ein BIP pro Kopf von 3 400 US-Dollar.
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Die Gesamtzahl der Arbeitskräfte Panamás, die einer regulär bezahlten Arbeit nachgehen, liegt bei weniger als einem Drittel der Gesamtbevölkerung. Der Rest arbeitet für den Eigenbedarf, lebt von der Schwarzarbeit oder ist arbeitslos (1998: 13,9 Prozent). 19 Prozent der regulär beschäftigten Erwerbstätigen arbeiten in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei, 62 Prozent sind im Handels-, Finanz- und Dienstleistungsbereich beschäftigt, 19 Prozent in der Industrie. Fast 17 Prozent aller Lohnarbeiter sind gewerkschaftlich organisiert.
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8,8 Prozent der Bodenfläche Panamás werden landwirtschaftlich genutzt. Hauptsächlich werden Bananen, Plantainbananen, Zuckerrohr, Reis, Mais und Kaffee angebaut. Zum Tierbestand gehören Rinder, Schweine und Hühner.
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Wälder bedecken etwa 45 Prozent der Landesfläche. Eine nationale Forstbehörde verwaltet den Großteil der Waldflächen – etwa zwei Drittel stehen unter Schutz, das verbleibende Drittel wird als Wirtschaftswald genutzt.
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Die Fischerei ist ein führender Wirtschaftszweig. Zu den wichtigsten Fangprodukten gehören Garnelen und Krabben.
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In Panamá werden geringe Mengen Gold und Silber abgebaut; Salz wird an der Pazifikküste gewonnen. Die meisten Erzeugnisse der Fertigungsindustrie wie Zement, Zigaretten, Schuhe, Bekleidung, Seife, verarbeitete Nahrungsmittel und alkoholische Getränke sind für den einheimischen Markt bestimmt. Erdölraffinerien produzieren hauptsächlich für die Ausfuhr.
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Die Währungseinheit von Panamá ist der Balboa mit 100 Centésimos. Der US-Dollar ist ebenfalls offizielles Zahlungsmittel. Die Nationalbank von Panamá ist die 1904 gegründete Staatsbank.
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Die wichtigsten Exportgüter des Landes sind Bananen, Erdölerzeugnisse, Garnelen, Rohzucker und Kaffee. Über 60 Prozent davon gehen in die Vereinigten Staaten. Die Importe stammen hauptsächlich aus den Vereinigten Staaten. Die weiteren Hauptlieferanten Panamás sind Mexiko und Japan. Eingeführt werden in erster Linie fossile Brennstoffe, Maschinen, Chemikalien, Fördereinrichtungen und Rohstoffe. Die Handelsbilanz ist negativ.
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Panamás Straßennetz ist einschließlich eines Abschnitts des Pan-American Highway 11 400 Kilometer lang. Das Land verfügt darüber hinaus über rund 450 Schienenkilometer. Die Hauptstrecke der Eisenbahn verläuft quer durch den Isthmus und verbindet Cristóbal mit Panamá. Der Panamákanal verbindet das Karibische Meer mit dem Pazifischen Ozean. Die größten Häfen des Landes sind Balboa, Cristóbal, Bocas del Toro, Almirante und Puerto Armuelles. Die Handelsflotte von Panamá ist mit 6 184 Schiffen eine der größten der Welt. Viele der hier registrierten Schiffe befinden sich in ausländischem Besitz und sind mit ausländischen Mannschaften besetzt. In der Nähe der Stadt Panamá liegt ein internationaler Flughafen.
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Jährlich werden 4,4 Milliarden Kilowattstunden erzeugt, davon 27,78 Prozent in Wärmekraftwerken und der Rest fast ausschließlich in Wasserkraftwerken.
| | Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Panama
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