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Uruguay verfügt über 2.073 km Eisenbahnschienen, 8.983 km Straße (davon 8,081 km befestigt bzw. asphaltiert), 1.600 km schiffbare Wasserwege (davon das meiste auf Flüssen) und 9 Häfen (davon sind die wichtigsten Colonia del Sacramento, Fray Bentos, Montevideo, Paysandú und Punta del Este). Es gibt 64 Flugplätze, davon haben 14 asphaltierte Landebahnen.
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Es gibt Planungen für eine 40 Kilometer lange Brücke, welche die Stadt Colonia del Sacramento in Uruguay mit Buenos Aires in Argentinien verbinden soll. Diese Brücke, die eine der längsten in der Welt wäre, soll durch private Investitionen errichtet werden. In einem noch früheren Planungsstadium befindet sich eine Autobahnverbindung zwischen der Stadt São Paulo in Brasilien und Buenos Aires, die auch durch Uruguay führen soll. Auch diese Straßenverbindung soll privat finanziert werden, die privaten Investoren bekommen das Recht, Maut zu erheben. Auf dem Land gibt es immer noch viele unbefestigte Schotterpisten, die teilweise sehr schlecht befahrbar sind. Die Ampelanlagen sitzen dort nicht, wie in Europa, vor der kreuzenden Querstraße, sondern dahinter - genau wie in den USA oder im Nachbarland Argentinien.
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Generell fahren die Uruguayer verglichen mit deutschen Verhältnisse etwas unkonventionell. Obwohl es die Rechts-vor-Links-Regelung gilt, hat eher das Recht des Stärkeren oder des Schnelleren Geltung, wodurch sich gerade LKW, Busse und große Limousinen ihr eigenes Vorfahrtsrecht erzwingen. Selbst auf den autobahnähnlich ausgebauten Schnellstraßen kreuzen gelegentlich Kinder auf Mofas und viehtreibende Gauchos die Straße, weil viele kleine Ortschaften in Autobahnnähe über eine Art Feldweg die Zufahrt zur Autobahn oder zu den dahinter liegenden Ortschaften erhalten. In Uruguay sind, besondern in den ärmeren ländlichen Regionen, noch sehr viele alte Kraftfahrzeuge unterwegs. Einen allzu strengen TÜV gibt es nicht und dementsprechend ist der Zustand vieler Kraftfahrzeuge. Viele Fahrzeuge sind zudem nicht haftpflichtversichert.
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Das Hauptverkehrsmittel ist der Autobus. Zwei Busgesellschaften (CITA und U.C.O.T. verkehren landesweit, sie verbinden alle Städte des Landes und die Grenzübergänge nach Brasilien. Es gibt außerdem eine große Anzahl an regionalen Busgesellschaften wie Cota, Minuano, Nuñez, Sabelín und Intertur. Die Busgesellschaften verfügen über moderne und klimatisierte Fahrzeuge für den Überlandverkehr. Montevideo hat ein umfangreiches Busnetz. Einige Oberleitungsbusse verkehren in der Stadt und in den Vororten. In der Stadtmitte gelten Einheitsfahrpreise.
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In allen Städten und an den Flughäfen gibt es Taxis mit Taxameter, Fahrer haben eine Preisliste. Jedes Gepäckstück kostet extra und von 24.00-06.00 Uhr wird ein Zuschlag berechnet. Innerhalb der Städte kann man Taxis stundenweise zum Pauschalpreis mieten.
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Das Eisenbahnnetz ist in den letzten Jahrzehnten verkommen, mit der Ausnahme eines kleinen Netzes von Vorortbahnen in Montevideo sind alle Personenzüge im Jahre 1988 eingestellt worden. Das Verkehrsministerium von Uruguay hat jedoch im Jahr 2003 ein Revitalisierungsprojekt für das Eisenbahnnetz ausgeschrieben. Da keiner der Anbieter die Forderungen der Regierung erfüllen konnte, war die Ausschreibung letzten Endes erfolglos, es ist jedoch zu erwarten, dass ein neuer Versuch gestartet wird.
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Östlich von Montevideo befindet sich der internationale Flughafen Aeropuerto Internacional de Carrasco; die staatliche Fluggesellschaft PLUNA (Primera Línea Uruguaya de Navegación Aérea) bedient den inländischen Flugverkehr und bietet internationale Flüge in die Nachbarländer und nach Spanien an. Die Fluggesellschaft PLUNA ist 1995 teilweise privatisiert worden (49% des Kapitals wird von der brasilianischen Fluggesellschaft Varig gehalten). Es gibt einen weiteren internationalen Flughafen bei Punta del Este. Außerdem gibt es lokale bzw. regionale Flughäfen unter anderen in Colonia, Paysandú, Florida, Rocha, Salto, Rivera, Tacuarembó und Artigas.
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Die Schifffahrt konzentriert sich auf den Río Uruguay und den Río de la Plata; schiffbare Wasserstraßen umfassen eine Strecke von rund 1.600 Kilometern.
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Uruguay ist zusammen mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Bolivien an einem Projekt zur Verbindung der Flüsse Río Paraguay und Paraná mit dem atlantischen Ozean beteiligt. Das Ziel dieses größten regionalen Integrationsprojekts in Lateinamerika ist es, die Produkte dieser Länder leichter in die Häfen von Argentinien und Uruguay transportieren zu können. Dieses Transportsystem wird eine Länge von etwa 3.500 Kilometern haben.
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Die Zahl der Internetnutzer wird auf 400.000 geschätzt, es gibt 996.701 Telefonanschlüsse und 599.768 Mobiltelefone. Das Telekommunikationsnetz wurde im Jahr 2001 liberalisiert, lediglich Ferngespräche im Inland verblieben im Staatsmonopol. Vor allem auf Grund ihres politischen Einflusses dominiert die staatliche Telefongesellschaft ANTEL bis heute den Markt mit einem Marktanteil von 77 %.
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Uruguay zählt zu den ganz wenigen Ländern mit einem digitalen Telefonnetz. In allen Orten mit mehr als 2000 Einwohnern sind sogar optische (Glasfaser-)Datenleitungen verlegt. Die Zahl der Telefon- und Internetanschlüsse pro Einwohner ist die größte von ganz Lateinamerika. Uruguay ist das führende Land Lateinamerikas in der Informationstechnologie.
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Die Post in Uruguay ist relativ teuer und nicht immer zuverlässig. Wichtige Post sollte man als Einschreiben (certificado) verschicken.
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Die Stromspannung beträgt 220 Volt (50 Hz). Für europäische Geräte sind Adapter nötig. Auf den Estancias im Landesinneren ist man nicht an das reguläre Stromnetz angeschlossen und versorgt sich über Generatoren und Windräder selbst.
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| Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Uruguay
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