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Artikel zum Thema: Kuba News |
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| 45 kubanische Ärzte und Hilfspersonal fliehen aus Venezuela nach Kolumbien |
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Insgesamt arbeiten fast 20 000 Kubaner in Venezuela im Austausch gegen verbilligte Öllieferungen.
Havanna / Caracas / Frankfurt/M. (7. Februar 2007) - 38 Ärzte und sieben weitere Arbeiter und Krankenpfleger haben unabhängig voneinander in den letzten Monaten die Grenze zu Kolumbien überquert und bemühen sich nun um ihre Ausreise in die USA. Die Mehrzahl unter ihnen hofft, von den USA als politische Asylanten anerkannt zu werden, hierfür haben sie ihre Arbeit in Sozialprogrammen in den ärmsten Regionen Venezuelas verlassen. Bis jetzt haben die US-amerikanischen Behörden noch keine Visa für diese 45 Personen gebilligt, mit dem Hinweis, dass bestimmte Normen für die Anerkennung als politischer Flüchtling geprüft werden müssen. Das Venezolanische Beispiel ist kein Einzelfall, betont die IGFM. Bereits zuvor sind zahlreiche Kubaner aus den Kooperationsländern des Castro-Regimes, unter ihnen auch Nicaragua, Bolivien, Angola und Namibia, in die USA emigriert. Neben Angehörigen des medizinischen Personals kehren auch kubanische Spitzensportler und Künstler der Perspektivlosigkeit und wirtschaftlichen Not den Rücken, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte weiter.
Die Kubanische „Entwicklungshilfe“ bezieht sich zum großen Teil auf die Entsendung von Ärzten und medizinischem Personal in Entwicklungsländer, um dort die Kubanische Revolution und das sozialistische System zu vermarkten. Allein in Venezuela arbeiten Regierungsangaben zu Folge fast 20 000 Kubaner im Gesundheits- und Sozialwesen (Ärzte, Krankenpfleger, medizinische Techniker etc.), dem Sport- und Sicherheitssektor. Vor allem die kubanische Hilfe im Gesundheitswesen erstreckt sich auf ländliche, unterentwickelte Regionen Venezuelas, in denen zuvor keine oder geringfügige medizinische oder sanitäre Versorgung gewährleistet wurde. Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM kommentiert hierzu: „Das kubanische Regime hat den Wahlkampf von Hugo Chávez erheblich unterstützt, da Kuba die Mängel des venezolanischen Gesundheitssystem gemindert hat. Der „Comandante“ Chávez hat dies als Wahlkampfargument für seine Wiederwahl vermarktet und so die einfache venezolanische Bevölkerung mobilisiert.“
Kuba zieht jedoch neben dem Export seines Systems noch einen anderen Nutzen aus der Entsendung von qualifiziertem Fachpersonal: verbilligte Öllieferungen. Der Deal zwischen Chávez und Castro scheint für beide erfolgreich zu sein, dennoch werden Schwächen des Systems deutlich, da beiden die Leute davonlaufen, so Lessenthin weiter. „Die betroffenen Kubaner werden meist schlecht bezahlt und von ihren ausländischen Arbeitgebern ausgebeutet. Indem sich immer mehr Ärzte in die USA absetzen, tritt das Gegenteil dessen ein, was das Castro Regime beabsichtigt hat. Aus einer PR-Offensive für den Castrismus werden Schlagzeilen über die Flucht weiterer Kubaner und das Anwachsen des kubanischen Exils in Miami.“ Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte setzt sich seit 30 Jahren für die Achtung der Menschenrechte in Kuba ein und forderte – nun auch von Raúl Castro – die Freilassung aller politischen Gefangenen auf der Karibikinsel.
Quelle: IGFM
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| Geschrieben von m-t am Mittwoch, 07. Februar 2007 |
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| Politischer Gefangener nach erzwungenem Schuldbekenntnis aus der Haft entlassen |
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IGFM: Eine Freilassung signalisiert noch keinen Frühling.
Canaleta – Frankfurt am Main (6. Februar 2007) - Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurde der seit eineinhalb Jahren inhaftierte Bürgerrechtler Julio César López Rodríguez, am vergangenen Samstag freigelassen. Zuvor soll er eine sogenannte Schulderklärung unterzeichnet haben, so die IGFM. Der 38-jährige López wurde im Juli 2005 verhaftet, als er zusammen mit weiteren 30 Oppositionellen vor der Französischen Botschaft zu einer Demonstration aufrief. Seitdem wurde er im Gefängnis Canaleta in der Provinz Matanzas im Westen der Karibikinsel gefangen gehalten.
Andere politische Gefangene aus der Gruppe von López Rodríguez - René Gómez Manzano, Miguel López Santos und Raúl Martínez Prieto - verweilen weiterhin in Haft, erläutert die IGFM. Die Menschenrechtsorganisation kritisiert, dass die Gefangenen dazu gebracht werden, sogenannte „Schuld- oder Reueerklärungen“ nach chinesischem Vorbild zu unterzeichnen.
In den von der kubanischen Polizei als "Brief der Freiheit" bezeichneten Dokumenten müssen die Gefangenen wahrheitswidrig erklären, dass sie eine „kriminelle Handlung“ begangen hätten, die sie jetzt bedauern. Einige werden auch dazu gepresst, andere Bürgerrechtler als Mittäter oder Anführer zu bezichtigen. Den Gefangenen wird in Aussicht gestellt, dass sie nach der Unterzeichnung aus dem Gefängnis entlassen werden.
Eine Entlassung findet aber nur in einem Teil der Fälle statt. In jedem Fall verfügt der kubanische Unterdrückungsapparat nach der Unterzeichnung über ein brauchbares Werkzeug für weitere Verfolgung, kritisiert die IGFM.
Die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsgesellschaft fordert den amtierenden kubanischen Staatschef Raul Castro auf, alle 312 kubanischen politischen Gefangen aus der Haft zu entlassen, die verbotenen demokratischen Parteien und freie Medien zuzulassen. Das wäre ein Zeichen für politischen Frühling auf der seit 48 Jahren von den Castro Brüdern regierten Insel. "Diese Gefangen sind nicht kriminell. Sie haben lediglich von ihrem Recht der freien Meinungsäußerung gebrauch gemacht!", so die IGFM.
Quelle: IGFM
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| Geschrieben von m-t am Dienstag, 06. Februar 2007 |
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| Kuba: Politischer Gefangener Miguel Valdés Tamayo gestorben |
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Herzinfarkt im Hafturlaub nach Bedrohungen und Misshandlungen.
Havanna / Frankfurt/M. (17. Januar 2007) - Der politische Gefangene Miguel Valdés Tamayo erlitt, wie erst jetzt bekannt wurde, am 10. Januar im Alter von 50 Jahren einen Herzstillstand, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Er wurde bereits am 11. Januar beigesetzt. Miguel Valdés Tamayo ist Gefangener aus der „Gruppe der 75“. Er wurde während der Welle der Repression im Jahre 2003 verhaftet und zu 15 Jahren Haft wegen „kontra-revolutionären Verhaltens“ verurteilt.
Als Aktivist der kubanischen Bürgerrechtsbewegung setzte sich Valdés Tamayo für die Wahrung der Menschenrechte auf der Karibikinsel ein. Er war Mitbegründer der Bewegung „Pro Derechos Humanos Hermanos Fraternales por la Libertad“. Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes wurde ihm „Hafturlaub“ gewährt, so die IGFM. Selbst in dieser Zeit war er ständigen Angriffen und Repressalien durch die Staatssicherheit und die Polizei ausgesetzt.
Die IGFM sieht die Ursache für den frühen Tod des Bürgerrechtlers im Verhalten der kubanischen Behörden. Durch katastrophale Haftbedingungen und Übergriffe seitens der Staatssicherheit verschlechterte sich der angeschlagene Gesundheitszustand Tamayos beständig, bis zu seinem Tod. Obwohl Valdés Tamayo zwei Visa für die Ausreise aus dem Land besaß und seine gesamte Familie bereits im Exil lebt, wurde ihm die sogenannte „tarjeta blanca“ (die Ausreisegenehmigung) verweigert.
Der Bürgerrechtler musste weiterhin willkürliche Verhaftungen, Verhöre und sogar Misshandlungen ertragen. An den Vorgängen im Monat Oktober möchte die IGFM exemplarisch aufzeigen, welchem Druck der schwerkranke Dissident ausgesetzt war:
- Montag, 2. Oktober 2006:
Beim Verlassen der US-amerikanischen Vertretung verhaftete und verhörte die Staatssicherheit ihn über Stunden hinweg und konfiszierte sein mitgeführtes Eigentum.
- Mittwoch, 4. Oktober 2006:
Die Staatssicherheit nahm ihn auf dem Weg von seinem Auto zum Haus fest und konfiszierte abermals seine persönlichen Gegenstände und sein Geld.
- Freitag, 6. Oktober 2006:
Tamayo wurde in der niederländischen Botschaft um 16 Uhr festgehalten und später um 20 Uhr beim Verlassen des Hauses der bekannten Oppositionellen Martha Beatriz Roque verhaftet und abgeführt.
- Mittwoch, 18. Oktober 2006:
Zum wiederholten Male wurde er auf offener Straße verhaftet und stundenlang festgehalten. Der Beschlagnahme seiner Papiere und seines Geldes folgte eine Leibesvisitation.
- Donnerstag, 19. Oktober 2006:
Die Staatssicherheit hielt ihn am Ende einer Veranstaltung der „Damas de Blanco“ fest und drohte Tamayo einen abendlichen Besuch in seinem Haus an
- Donnerstag, 27. Oktober 2006:
Eine „schnelle Eingreiftruppe“ vor seinem Haus hinderte Tamayo am Aufsuchen eines Internetanschlusses. Die Mitglieder der Truppe fügten ihm zahlreiche Schläge an Brust und Gesicht zu; sie zerrissen seine Kleidung und ließen ihn mit Schürfwunden und Blutergüssen zurück.
Diese Beispiele verdeutlichen den konstanten Druck und Stress, unter dem der herzkranke Bürgerrechtler litt und der ihm letztendlich das Leben gekostet hat. Die IGFM fordert daher die sofortige Freilassung aller politischen Gefangen in Kuba.
Quelle: IGFM
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| Geschrieben von m-t am Mittwoch, 17. Januar 2007 |
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| Raúl Castro: Fidel ist unersetzbar - außer durch die Partei |
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Der kubanische Präsident Fidel Castro ist "unersetzbar" - außer durch die Kommunistische Partei Kubas - und alle Versuche ihn zu ersetzen, werden scheitern. Diese Auffassung vertrat Castros 75-jähriger Bruder Raúl am Mittwoch in einer Rede zum Abschluss des Kongresses des nationalen Studentenverbands FEU in Havanna. Quelle: yahoo.com Weiterlesen...
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| Geschrieben von m-t am Samstag, 23. Dezember 2006 |
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| Che Guevara hat Hausverbot in vier Schweizer Schulen |
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Das Konterfei des argentinisch-kubanischen Revolutionärs Ernesto Che Guevara darf in vier Schweizer Schulen nicht länger die Wände schmücken. Der Direktor der Schulen im südwestlichen Kanton Waadt, Jean Mauerhofer, verbot das Aufhängen der Plakate in Klassenzimmern mit dem Hinweis auf "politische Propaganda", wie die Zeitung "Le Matin" berichtet. Quelle: yahoo.com Weiterlesen...
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| Geschrieben von m-t am Montag, 18. Dezember 2006 |
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| USA reagieren zurückhaltend auf Verhandlungsangebot Kubas |
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Die USA haben am Samstag zurückhaltend auf Kubas Angebot zu Verhandlungen reagiert. Die kubanische Regierung müsse zuerst Schritte in Richtung Demokratie gehen, bevor Washington eine Vertiefung der Beziehungen in Betracht ziehe, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums der Nachrichtenagentur AFP in Washington. Quelle: yahoo.com Weiterlesen...
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| Geschrieben von m-t am Montag, 04. Dezember 2006 |
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| Castro läßt Grußbotschaft in Havanna verlesen |
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An der Galaveranstaltung aus Anlass der nachgeholten Feierlichkeiten zum 80. Geburtstag des kubanischen Staats- und Parteichefs Fidel Castro haben am Dienstagabend (Ortszeit) in Havanna mehr als 1800 Persönlichkeiten aus 64 Ländern teilgenommen. Castro blieb der Großveranstaltung im Karl-Marx-Theater fern, ließ aber über einen Fernsehsprecher eine Grußbotschaft verlesen. Quelle: yahoo.com Weiterlesen...
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| Geschrieben von m-t am Donnerstag, 30. November 2006 |
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| Castro zu schwach für eigene Geburtstagsparty |
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Der kubanische Staatschef Castro hat sich von seiner eigenen Geburtstagsparty abgemeldet. Sein Gesundheitszustand lasse eine Teilnahme nicht zu, hiess es in Havanna. Das Fest war wegen Castro selbst verschoben worden. Quelle: nzz.ch Weiterlesen...
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| Geschrieben von m-t am Mittwoch, 29. November 2006 |
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| Gedenkfeiern für Revolution in Kuba |
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In Kuba haben die Gedenkfeiern für den 50. Jahrestag des Beginns der kubanischen Revolution begonnen. Kommandanten des Aufstandes gegen den Diktator Fulgencio Batista leiteten die Kultur-Gala im Karl-Marx-Theater in Havanna. Raúl Castro, der zur Zeit die Amtsgeschäfte für seinen Bruder Fidel Castro leitet, nahm an der Feier nicht teil. Quelle: yahoo.com Weiterlesen...
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| Geschrieben von m-t am Samstag, 25. November 2006 |
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| US-Regierung plant laut Zeitung Gerichtskomplex in Guantánamo |
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Washington (dpa) - Die US-Regierung einen riesigen Gerichtskomplex in ihrem Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba. Das schreibt die Zeitung "Miami Herald". Quelle: maerkischeallgemeine.de Weiterlesen...
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| Geschrieben von m-t am Sonntag, 19. November 2006 |
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