Brasilien - Amazonas
Der Amazonas (auch Amazonenstrom, portugiesisch Rio Amazonas bzw. im Oberlauf Rio Solimões, früher Rio Orellana) ist ein Fluss in Südamerika. Er ist der wasserreichste Fluss der Erde. Hinsichtlich der Länge und damit der Rangfolge als längster oder zweitlängster Fluss der Erde (im Vergleich zum Nil) gibt es widersprüchliche Berechnungen. Nach derzeitigem Stand hat der Amazonas eine Gesamtlänge von 6.387 km. Er befördert mehr Wasser als Nil, Mississippi und Yangtse zusammengenommen, insgesamt ein Sechstel aller Flüsse weltweit. Die Breite des Flusses beträgt in Brasilien meist mehrere Kilometer und variiert jahreszeitlich bedingt durch die schwankenden Niederschläge an den Oberläufen. In den Zeiten größter Wassermengen kann er die angrenzenden Wälder auf einer Breite von bis zu 100 km überschwemmen. Die betroffenen Überschwemmungswälder bilden die "Várzea", ein einzigartiges Ökosystem. Im Mündungsbereich des Amazonas liegt die Flussinsel Marajó (siehe Karte). Rechnet man diese 49.000 km² große Insel sowie die südlich von ihr mündenden Flüsse (insb. den Rio Tocantins) hinzu, hat das Mündungsdelta des Amazonas eine Breite von mehreren hundert Kilometern. Der Amazonas besitzt 1.100 größere Nebenflüsse, von denen 17 über 1.600 km lang sind. Er durchquert von West nach Ost eine Landschaft, die man als Amazonasbecken bezeichnet.
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Anwohner
Bedrohung des Amazonas
Etymologie
Flora und Fauna
Geschichte
Grosse Städte und bedeutende Nebenflüsse des Amazonas
Pororoca
Quelle und Mündung
Uramazonas
Verkehr
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